© Ralf Mergel 2024
2023
TourGesamtstrecke: 1300 km
Gesamtdauer: 4 Tage
Prag
•
Prager Burg
•
Das
Prag
von
Kafka
.
Obwohl
Franz
Kafka
(1883)
seine
Werke
in
Deutsch
schrieb,
war
er
vor
allem
ein
Sohn
der
tschechischen
Hauptstadt.
Er
lebte
sein
ganzes
Leben
in
Prag,
spuckte
in
ihr
herum
und
sie
in
ihm.
Beide
hassten
und
brauchten
sich.
Sein
Roman
„Der
Prozess“
kann
als
metaphysische
Beschreibung
der
Altstadt verstanden werden.,…
•
Kafka Museum
•
Der Wenzelsplatz
Wenn
ihr
bis
vor
das
Museumsgebäude
geht,
werdet
ihr
zur
Linken
am
Boden
ein
gebogenes
Kreuz
im
Boden
finden,
das
Mahnmal
von
Jan
Palach.
Es
handelt
sich
bei
ihm
um
einen
Nationalhelden,
der
sich
im
Zuge
des
Protestes
gegen
den
Einmarsch
der
Truppen
des
Warschauer
Pakts
(1968)
an
genau
dieser
Stelle
verbrannte,
um
die
Menschen
aus
ihrer
Lethargie wachzurütteln, was ihm damit auch gelang.
•
Entdeckt die süße Seite Prags und gönnt euch Trdelník
Wie?
Jetzt
schon
essen?
Ach
why
not!
Trdelník
ist
ein
traditionelles
Süßgebäck,
das
ihren
eigentlichen
Ursprung
in
der
Slowakei
hat.
Es
handelt
sich
dabei
um
Germteig
in
Rollenform,
der
an
einem
Stock
über
Feuer
gebacken
wird.
Im
Anschluss
werden
die
Rollen
von
außen
mit
Zimt
und
Zucker
bestreut
und
von
innen
bestrichen
(z.B.
Schokocreme)
und/oder
mit
anderen
süßen
Stuffings
bestopft
(z.B.
Sahne,
Erdbeeren, Eis, …). Gibt es überall im Prager Zentrum.
•
Das Tanzende Haus
Es
ist
das
Resultat
einer
Kollabo
zwischen
dem
Prager
Architekten
Vlao
Milunic
und
dem
Kanadier
Frank
Gehry
(der
sich
auch
in
unserer
Hometown
Hannover
verewigt
hat).
Das
1996
errichtete
Gebäude
erinnert
an
ein
tanzendes
Paar,
weshalb
es
auch
den
Spitzname Ginger (Rogers) und Fred (Astaire) bekam.
•
Das jüdische Viertel
ist
durch
die
vielen
Jugendstilbauten
eines
der
hübschesten
Viertel
Prags.
Ganz
romantisch
auf
Pflasterstein-Straßen
spaziert
ihr
hier
vorbei
an
schönen
Parks,
Häusern,
altehrwürdigen
Synagogen
und
dem
alten
Jüdischen
Friedhof
vorbei.
In
der
Straße
zur
Klausen-Synagoge
gibt
es
einen
kleinen
Markt, wo ihr pragtypische Souvenirs kaufen könnt.
Tour
buchen:
Altstadt
&
Jüdisches
Viertel
–
Führung
auf Deutsch*
•
Karlsbrücke
Die
ca.
500
Meter
lange
Karlsbrücke
ist
das
Wahrzeichen
Nummer
1,
würde
ich
sagen.
Erbaut
wurde
sie
unter
Kaiser
Karl
IV.
als
erste
Verbindung
zwischen
Altstadt
und
Kleinseite.
Geschmückt
wird
sie
von
30
barocken
Statuen,
bei
denen
es
sich
um
Heilige
oder Priester handelt.
•
Bastei-Brücke
Die
Basteibrücke
ist
die
meistbesuchte
Sehenswürdigkeit
der
Sächsischen
Schweiz.
Rund
1,5
Millionen
Besucher
kommen
jährlich
zur
Bastei,
um
über
die
76,5
Meter
lange
Steinbrücke
zu
flanieren.
Sie
überspannt
mit
ihren
7
steinernen
Bögen
die
Mardertelle-Schlucht.
Bastei-Brücke
Die
Bastei
und
die
Basteibrücke
kennen
viele
–
die
Mardertelle
nur
Wenige.
Dabei
ist
sie
der
Grund,
warum
es
die
Basteibrücke
überhaupt
gibt.
Die
Mardertelle
ist
nämlich
die
Schlucht,
die
von
der
Basteibrücke
überspannt
wird.
Die
Brücke
war
nötig,
um
die
Felsenburg
Neurathen
zu
erreichen.
Deshalb
wurde
1826
die
erste
Basteibrücke
gebaut.
Sie
bestand
aus
Holz!
Für
Angreifer
wurde
sie
zur
Falle:
Wenn
sich
jemand
über
die
Holzbrücke
der
Festung
genähert
hat,
wurde
die
hölzerne
Brücke
von
der
Festung
aus
zerstört
und
die
Feinde
fielen
tief
in
die
Mardertelle
–
daher
auch
der
Name
Mardertelle.
1851
wurde
die
Holzbrücke
durch
eine
Steinbrücke
ersetzt.
1900
Tonnen
Sandstein
waren
für
den
Brückenbau
nötig.
Die
Baukosten
der
steinernen
Brücke
beliefen
sich
auf
6750
Taler.
Diese
Brücke
von
damals
bildet
heute
noch
die
Basis
für
das
heute berühmte Ausflugsziel in der Sächsischen Schweiz.
Prag und Sächsische Schweiz Tour 2023-09
Von Delmenhorst nach Prag und anschließend
für 2 Tage in die Sächsische Schweiz